Die Mainzer Fastnacht als TV-Event

„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht!“ ist der Name der Live-Fernsehsitzung von SWR und ZDF, welche die Mainzer Fastnacht überregional bekannt machte – und 2017 zuletzt mehr als 6,5 Mio. Fernsehzuschauer erreichte. 

Diese Tradition hat ihren Ursprung mit der ersten Fernsehfastnacht 1955 in der ARD:  Die Gemeinschaftssitzung des MCC und MCV startete unter dem Namen „Mainz wie es singt und lacht“. Ab 1957 war die Sendung auch in Österreich und ab 1958 über Eurovision auch in der Schweiz zu sehen. 1963 beginnt mit dem Besuch des ersten Bonner Spitzenpolitikers in der Sendung eine Tradition ganz eigener Art.

1964 singt Ernst Neger zum ersten Mal seinen Fastnachts-Hit „Humba, Humba, Täterä“ – und das Saal-Publikum ist so begeistert, dass die Sendung eine Stunde überzieht. Im selben Jahr beginnt auch das ZDF seine eigene Fehseh-Sitzung zu produzieren: „Mainz bleibt Mainz“. Damit beginnt die sogenannte „Fastnachtsrivalität“ im TV. Diese endet erst 1973 durch die Vermittlung des damaligen Ministerpräsident Helmut Kohl: Ab diesem Zeitpunkt präsentieren SWR und ZDF jährlich nur noch eine Fernsehsitzung: Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht!

Quelle: Peter Krawietz: Fastnacht am Rhein. Kult, Kultur, Geschichte. 2. erw. Auflage. Mainz: Nünnerich-Asmus Verlag, 2016.

Mainz bleibt Mainz - TV Fastnacht
"Mainz bleibt Mainz" 2017
„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ /storage/media/165/9d8362e2d4d4a742f7bccc0e440a6bf8.jpg kein freier Verkauf
„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“
  • 09.02.2018
  • 20.15 Uhr
  • Kurfürstliches Schloss Mainz
„Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“